Eine kulinarische Philosophie zwischen "con Carne" und "sin Carne". Ohne Moralkeule, mit Schmäh.
Bissitarisch ist kein neuer Ernährungstrend. Es ist auch keine Religion. Es ist die ehrliche Antwort auf eine simple Frage: Muss wirklich bei jedem Essen Fleisch die Hauptrolle spielen?
Die Antwort: Nein. Aber komplett drauf verzichten? Auch nicht zwingend.
Bissitarisch bedeutet: Fleisch darf mitspielen – als Statist. Als Gewürz. Als der Typ, der im Hintergrund steht und nickt, aber nicht das Mikrofon in die Hand bekommt.
Weil "Flexitarier" klingt wie ein Kompromiss, den man auf LinkedIn erwähnt, um niemanden vor den Kopf zu stoßen. Bissitarisch klingt nach einer Entscheidung. Nach Haltung. Nach: "Ich esse Fleisch, aber ich bin nicht stolz drauf."
Rezepte, bei denen Fleisch zur Fußnote wird. Keine "Das schmeckt fast wie echt"-Lügen. Keine Moralpredigten. Nur ehrliche Küche mit Schmäh.
Die Rezepte funktionieren. Sie schmecken. Und wenn du das bisschen Fleisch weglässt, schmecken sie immer noch. Versprochen.