Rustikal-italienische Bohnensuppe mit Nudeln. Der Speck ist nur Statist in diesem Film – die Bohnen schreiben das Drehbuch, die Pasta führt Regie.
Zwiebel, Karotten, Sellerie fein würfeln (das italienische Soffritto – die heilige Dreifaltigkeit der Cucina italiana).
Pancetta in Olivenöl knusprig braten. Rausnehmen. Im Fett das Soffritto 5-7 Min glasig dünsten. Knoblauch und Rosmarin dazu.
Die Hälfte der Bohnen mit einer Gabel zerdrücken (das macht die Suppe cremig). Zerdrückte und ganze Bohnen, Tomaten und Brühe in den Topf. Aufkochen.
Pasta direkt in die Suppe geben. Bei mittlerer Hitze kochen bis die Pasta al dente ist (10-12 Min). Gelegentlich umrühren – die Pasta saugt die Brühe auf.
Pancetta unterheben. Abschmecken mit Salz und Pfeffer. Die Suppe soll dick und rustikal sein – nicht dünn.
In Schüsseln anrichten. Großzügig Olivenöl drübergießen, Parmesan darüber reiben. Der Speck? Statistenrolle – anwesend, aber nicht vermisst.
Pasta e Fagioli ist das ultimative Arme-Leute-Essen – und genau deswegen genial. Bohnen liefern Protein, Pasta liefert Kohlenhydrate, Olivenöl liefert Fett. Der Pancetta? Historisch war er nur drin, weil man den Rest vom Schwein verwerten musste. Heute: komplett optional. Geräuchertes Paprikapulver ersetzt das Raucharoma perfekt.